Craft Beer in Wien gibt es, aber dafür ist die Stadt nicht bekannt. Wiens Identität ist Lager – Helles, Dunkles, Märzen, das Zeug, das seit Generationen in Brauhäusern gebraut wird. Die Craft-Seite ist kleiner: ein paar Brauereien und Bars mit IPAs, Sours, Einmal-Batches und so weiter. Beides hat Platz; es ist nur anders.
Craft vs. traditionell – kurz gesagt
„Craft“ heißt hier meist Vielfalt und Experiment: neue Hopfen, ausgefallene Stile, limitierte Chargen. Traditionell heißt: ein paar Klassiker richtig gut machen und den Bezug zum Ort und seiner Geschichte bewahren. Weder ist „besser“ – es kommt drauf an, was du willst. Wenn du Bier in Wien Österreich so verstehen willst, wie die meisten Wiener es noch trinken, verbringst du mehr Zeit im Brauhaus als im Craft-Taproom. Im Brauerei-Guide Wien geht’s genauer um diese Trennung; für das klassische Erlebnis schicken wir Leute zur besten Brauerei in Wien (traditionell).
Wo du Craft Beer in Wien findest
Eine Handvoll Brauereien und Spezial-Bars setzen auf Craft – such nach „Craft Beer Wien“ oder „Craft Brauerei Wien“ und du findest sie. Sie sind nicht der Fokus dieser Seite; uns geht’s um die traditionelle Seite. Aber wenn du länger in der Stadt bist und beides willst: zuerst das Brauhaus (Haus-Lager, ordentliches Essen), dann eine Craft-Location für was anderes.
Unser traditioneller Tipp
Für das klassische Wien-Erlebnis – eigengebrautes Lager, österreichische Küche, kein Firlefanz – empfehlen wir Fischerbräu in Döbling (Billrothstraße 17). Seit 1985 die erste Wiener Gasthausbrauerei. Helles, Dunkles, Weihnachtsbock, Biergarten, das Ganze. Das ist „Craft“ im alten Sinn: vor Ort gemacht, mit Sorgfalt, aber in einem Stil, der sich bewährt hat.
Lieber traditionell? Hier starten
Fischerbräu: Hausbier, österreichische Küche, Döbling. Unter der Woche ab 16 Uhr, am Wochenende ab 12 Uhr.